Ruth Weinhold-Heße
Anna Simon war fast acht Jahre alt, als sie am 19. Januar 1948 im Viehwaggon in Pirna ankam. Mit ihrer Mutter, ihrem Bruder und den Großeltern musste sie ihr ungarisches Heimatdorf Márkó nördlich des Balaton verlassen in eine ungewisse Zukunft. Der Vater hatte für Ungarn im Krieg gedient und war in russischer Gefangenschaft. Sie sollte ihn erst mit elf Jahren überhaupt kennenlernen.
Ungarndeutsche im Bistum Meißen
Johanna Marin
„Ich bin seit 59 Jahren mit meiner Frau verheiratet, habe drei Kinder, zehn Enkel und zwei Urenkel“, stellt Bernhard Zülicke sich beim Festakt zu 50 Jahren Ständigem Diakonat im Bistum Magdeburg vor. Er ist der dienstälteste Ständige Diakon im Bistum, und dass er in seiner Rede zuerst von seiner Familie erzählt, spricht Bände.
50 Jahre Ständige Diakone im Bistum Magdeburg
Michael Burkner
Als Anna im September 2024 nach Deutschland kam, sah sie zum ersten Mal in ihrem Leben eine Orgel. „In meiner Heimat gibt es nur wenige Orgeln in sehr großen Kirchen“, erklärt die 21-jährige Vietnamesin, die eigentlich To Na heißt, in Deutschland aber lieber bei ihrem Taufnamen Anna genannt wird.
Vietnamesische Organistin in Forst
Michael Burkner
Beginnen wir mit einer klaren Definition: Kathedrale bedeutet Bischofskirche. Denn das Wort leitet sich von der Kathedra, dem Bischofsstuhl ab. Es bezeichnet also die Kirche, in der diese Kathedra steht, die im wahrsten Sinne des Wortes Sitz des Bischofs und damit auch des Bistums ist. St. Hedwig in Berlin, St. Jakobus in Görlitz, Sanctissimæ Trinitatis in Dresden, St. Sebastian in Magdeburg und St.
Unterschied zwischen Kathedrale, Dom und Basilika
Michael Burkner
Berlin, Ende der 1960er Jahre: An einem der wenigen Grenzübergänge der geteilten Stadt kommt ein gelber VW Käfer zum Stehen. Der Fahrer, ein Mann in den Dreißigern, und sein etwas jüngerer Begleiter möchten in den Osten der Stadt. Die Grenzbeamten bitten die beiden aus dem Wagen, inspizieren das Fahrzeug. Der jüngere Mann wirkt nervös angesichts der argwöhnischen Beamten, der ältere bleibt ganz ruhig.
Taizé-Jugendtreffen in der DDR
Johanna Marin
In manchen Gemeinden fischt der Priester es unter seinem Sitz hervor. In anderen hält der Lektor es in der Hand, oder es liegt aufgeschlagen und bereit auf dem Ambo: das kleine rote Fürbittbuch „Das Gebet der Gläubigen – Fürbitten“ von 1978. Der Verfasser ist inzwischen 95 Jahre alt und kann auf 70 Jahre Priestertum zurückblicken.
Pastoraltheologe Franz Georg Friemel
Jens Daniel Schubert
Wir treffen uns in der Geschäftsstelle der Diakonie in Dresden. Wo die 75 Mitarbeiter, um die es geht, arbeiten – wie sie heißen, ist geheim. Anonymität heißt das Zauberwort. Es ist der erste Grundsatz der Telefonseelsorge. Dazu gehören Verschwiegenheit und Erreichbarkeit, Kompetenz und Offenheit sowie Gebührenfreiheit.
40 Jahre Ökumenische Telefonseelsorge in Dresden