Michael Burkner
Ästhetik ist ein wichtiges Thema beim Jubiläum des Neokatechumenalen Wegs in Chemnitz. Um die Ästhetik des Gottesdienstraums geht es, in dem alles durchdacht ist. Das Blau des Bodens steht für Wasser, das Tod, aber auch Taufe bedeuten kann. Die Ikonen, an die Wand geschrieben oder als Stoff über den Ambo gelegt, erinnern an orthodoxe Kirchen und haben doch einen ganz eigenen Stil.
Der Neokatechumenale Weg
Ich möchte, im Namen der Mitstreiter und Mitstreiterinnen, ein Projekt vorstellen, dass sich vor fast zwei Jahren entwickelte. Einige Personen schilderten mir, dass es wenig Angebote für Alleinlebende/Singles gibt. So entstand dann vor einem Jahr die Gruppe „Solo glücklich“. Sie richtet sich unter dem Motto: „Für alle gibt es Gruppen, jetzt auch für uns – als Single Neues erleben und kennenlernen“ an alle Alleinlebenden, Alleinerziehenden, alle Menschen über Bistums-, Konfessions- und Altersgrenzen hinweg.
Beitrag zum TAG DES HERRN-Wettbewerb zum Jubiläum
Michael Burkner
„Viele gehen aus dem Bauch heraus an Religion heran. Ich habe analytisch und logisch gedacht und Dinge theoretisch wie ein Gleichungssystem gesehen“, erzählt Lena, die eigentlich anders heißt.„Aber so funktioniert der christliche Glaube nicht.
Kirche und Autismus
Unser katholischer Friedhof von Wittichenau besteht seit 1871 mit 9800 Quadratmetern. Hier werden alle Verstorbenen von Wittichenau und den neun umliegenden Dörfern Hoske, Rachlau, Kotten, Saalau, Sollschwitz, Dörgenhausen, Brischko, Keula und Dubring beigesetzt. Der alte Friedhof ist mit einer teils zwei Meter hohen Klinkerwand eingefriedet.
Beitrag zum TAG DES HERRN-Wettbewerb zum Jubiläum
Julia Reinard
Beigefarbenes Hemd mit Aufnähern, ein blass rosafarbenes Tuch locker um den Hals gebunden. Dank dieser Kluft erkenne ich Dorothea Schümann sofort. Sie ist Teil des dreiköpfigen Vorstandsteams des Diözesanverbandes Erfurt der Deutschen Pfadfinder*innenschaft Sankt Georg. Wir sind in Erfurt verabredet und gehen von der Straßenbahnhaltestelle 20 Minuten zur Georgsburg.
Pfadfinder im Bistum Erfurt
Michael Burkner
Herr Ursu, am Pfingstmontag luden katholische und evangelische Kirche zu einer Andacht in die Kathedrale ein. Wenige Tage zuvor war in der Innenstadt ein Haus eingestürzt, drei Menschen waren gestorben. Welche Bedeutung haben Kirchen in dieser Situation in einer Stadt, in der nur jeder Vierte Kirchenmitglied ist?
Der Görlitzer Oberbürgermeister Octavian Ursu im Gespräch
Bernadette Olma
Ein Samstagabend, eine Bühne, ein gemeinsames Werk: Im Schlosspark Zeitz kam vor zwei Wochen das Musiktheater „Ent-täuscht. Gemeinsam verändert.“ zur Uraufführung – und zog rund 350 Besucher sprichwörtlich in seinen Bann. Initiiert von Musikpädagoge Stefan Köhler aus der Caritas-Einrichtung Julius vom Pflug in Schelkau, brachte der Abend Menschen mit und ohne Behinderungen gemeinsam auf die Bühne.
Musiktheater in Zeitz
Geneviève Hesse
Auf gelben Yogamatten liegen zehn Menschen auf dem Boden des großen Meditationsraums im modernen Holzgebäude des Exerzitienhauses Hoheneichen in Dresden. Die Yoga- und Meditationslehrerin Angelika Evers korrigiert behutsam einige Dehnhaltungen. An der Stirnwand hängt eine große, beleuchtete Pantokrator-Ikone von Christus, vor der sich alle kurz verneigt haben, als sie den Raum betraten.
Ora et labora im Haus Hoheneichen Dresden