Michael Burkner
Ein Beitrag auf dem Social-Media-Profil der katholischen Jugend Leipzig hat besonders viele Kommentare: „Häresie“ – also „Irrlehre“ – schreiben manche. Einer fragt „Was soll das?“. Manche bezeichnen das Gesehene als „traurig“, „schrecklich“ und „ekelhaft“, andere schreiben „sehr schön!“, bedanken sich und sprechen von einem „wunderbaren Zeichen für die von Gott geschaffene Vielfalt“.
Ruth Weinhold-Heße
Herr Bischof Timmerevers, Sie wurden 1952 in Niedersachsen geboren. Was waren Ihre prägenden religiösen Erfahrungen in der Kindheit?
Bischofsjubiläum von Heinrich Timmerevers
Michael Burkner
„Man muss kein Bauexperte sein, um zu sehen, dass das heute kein richtiges Richtfest ist“, sagt Pater Kilian Müller, Subprior im Kloster Neuzelle, als er seine Gäste vor dem Bernhardshof im Ortsteil Treppeln begrüßt. Denn noch haben die Zisterzienser von Neuzelle hier ein bisschen was vor sich, bis sie den Rohbau abschließen können. „In vier Wochen ist es so weit“, hofft Pater Kilian.
Man kann es sich heute nur schwer vorstellen, dass die Zahl der katholischen Christen im Rudolstädter Ortsteil Schwarza einst stetig anstieg. Flüchtlinge aus Ostpreußen, Schlesien und dem Sudetenland fanden hier ein neues Zuhause, gleichzeitig entstand Wohnraum für die Beschäftigten des Chemiefaserwerks. So wuchs der Wunsch nach einem eigenen Gottesdienstraum.
Kirche St. Josef der Arbeiter in Schwarza
Michael Burkner
Vor 800 Jahren, im Herbst 1226, kehrt Franz von Assisi in seine umbrische Heimatstadt zurück. Er ist Mitte Vierzig, durch eine Augenkrankheit erblindet, abgemagert und schwach. Zwei Tage vor seinem Tod wird er in die unterhalb von Assisi gelegene Portiunkula-Kapelle getragen. Hier hat das Gemeinschaftsleben der Franziskaner und der Klarissen seinen Anfang genommen. Und hier möchte Franziskus sterben und begraben werden.
Franziskanische Gemeinschaften
Ein selten gewordener Samen ist gesät, Berlin bekommt eine neue Fensterrose. An das Rosettenfenster über dem Eingangsportal der neogotischen Backsteinkirche St. Georg in Berlin-Pankow erinnerte nach 81 Jahren nur noch ein altes Foto, auf dem nicht einmal das Bildmotiv erkennbar ist. Und doch ist der Kriegsverlust bis heute präsent und der Platz oberhalb der Orgel leer geblieben. Dank des Engagements des St.
Glaskunst in St. Georg, Berlin-Pankow
Markus Bien
„Ihr kennt uns nun. Sprecht uns immer an, wenn Ihr Fragen habt.“ Mit diesen Worten von Pfarrer Christoph Baumgarten, die in ihrer Schlichtheit alles, aber keine floskelhafte Höflichkeit bedeuteten, endete im Juni nach zehn Monaten der erste dekanatsweite Tauf- und Glaubenskurs in Leipzig.
Glaubens- und Taufkurs