Markus Bien
Der Weg der vielen kleinen Schritte
Theodor Meyer hat sich Zeit genommen. Zeit, sich den eigenen Zweifeln und dem inneren Zögern zu stellen. Sie waren Teil der persönlichen Wegfindung des 30-Jährigen. Doch letztendlich führten ihn viele kleine Schritte hin zur Priesterweihe.
Priesterkandidaten 2026 in den ostdeutschen Bistümern
Michael Burkner
Mit dem Münchner Erzbischof Reinhard Marx erlaubt der erste deutsche Kardinal die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare in seinem Bistum. In einem Brief vor drei Wochen empfahl Marx den Seelsorgern, den Beschlusstext „Segen gibt der Liebe Kraft“ anzuwenden. Papst Leo drückte postwendend sein Unverständnis für die Entscheidung aus.
Kirche und Homosexualität
„Die Bibliothek von St. Marienstern ist ein Ausnahmeort“, erklärte Christoph Mackert, Leiter des Handschriftenzentrums der Leipziger Universitätsbibliothek.
Bibliothek des Klosters St. Marienstern
Michael Burkner
Herr Hiddemann, zu Diskussionen in der Ökumenischen Akademie Ostthüringen laden Sie auch Menschen ein, mit denen sonst niemand redet: „AfDler, Rechtspopulisten, Querdenker und Schwurbler“, wie Sie selbst sagen. Diese Veranstaltungen heißen „prekäre Dialoge“. Warum prekär?
„Prekäre Dialoge“ in der Ökumenischen Akademie Ostthüringen
Wir kennen uns seit 75 Jahren, vom ersten Tag des Theologiestudiums in Paderborn an. Leo Nowak kam aus Magdeburg – einer von uns fragte „Wo liegt das? In Polen?“ – so weit weg von unseren Vorstellungen und Erfahrungen lag die „Ostzone“. So hieß die untergegangene DDR im westdeutschen Jargon. Ich kam aus dem Ruhrgebiet.
Erinnerung an Bischof Leo Nowak
Markus Bien
„Bildung, Beratung, Begleitung. Auftanken, Freizeit, Freude.“ Als Pia Schröter sagen soll, was das von ihr geleitete Familienzentrum „Kloster Kerbscher Berg“ so alles bietet, ist sie kaum zu stoppen. Idyllisch auf einer Anhöhe in Dingelstädt, einer Kleinstadt im Eichsfeld, gelegen, nutzt die Einrichtung die Räume des ehemaligen Franziskaner-Klosters. Bis 1994 wirkten hier Ordensleute.
Familienzentrum „Kloster Kerbscher Berg“
Marie Galasso
„Ich könnte stundenlang in das Gewölbe gucken“, schwärmt Antje Löhr-Dittrich von der Moritzkirche in Halle (Saale). Bis Dezember war sie dort Angestellte der katholischen Akademie Magdeburg, dann zog die Akademie weg. Die Referentin hatte die Kirche in der Zeit sehr liebgewonnen. Jetzt ist sie froh, ihre Arbeit dort fortführen zu können. „Die Moritzkirche ist ein unheimlich lebendiger Ort“, erzählt sie.
Moritzkirche in Halle (Saale)