Ruth Weinhold-Heße
„Es ist niemals zu spät, zurückzublicken und mit den Mitteln, die Gott uns gegeben hat, menschlich Unlösbares anzugehen – und das sind gegenseitige Vergebung und Versöhnung“, schrieb Bischof Stanislav Přibyl in seinem Hirtenbrief zum Jahresende.
Jahr der Versöhnung im Bistum Leitmeritz
Ruth Weinhold-Heße
Frieden ist das oberste Ziel, die Bundeswehr ist keine Angriffsarmee. Trotzdem ist die aktuelle politische Lage angespannt. Durch den Angriff Russlands auf die Ukraine ist der Krieg in Europa nur 600 Kilometer entfernt. Im sächsischen Frankenberg ist die Panzergrenadierbrigade 37 „Freistaat Sachsen“ stationiert.
Militärseelsorge in Sachsen
Johanna Marin
Die Luft geht rein, die Luft geht raus. Der Balg dehnt und faltet sich in schwungvollen Kurven und lässt Töne erklingen, während Günter Helgerts Finger zielsicher die Tasten seines Akkordeons drücken. Der Diakon im Ruhestand spielt für den Seniorenkreis in Zeitz, der sich im voll besetzten Pfarrsaal des Doms St. Peter und Paul versammelt hat.
Seniorenkreis in Zeitz
Tomas Gärtner
Fast 680 Jahre alt ist das beschriebene Pergament. König Karl IV. hat es 1347 ausstellen lassen, 1355 wurde er römisch-deutscher Kaiser. Drei Privilegien bestätigt er darin: Volkszählungen, Pachten einzuziehen und ein Gut zu kaufen. „Er war sogar in Bautzen zu Besuch“, weiß Clemens Wöppel zu berichten.
Diözesanarchiv Dresden-Meißen
Jens Daniel Schubert
41 Männer und Frauen aus dem Bistum Dresden-Meißen waren mit ihren Begleitern gekommen. Bischof Heinrich Timmerevers hatte die Bewerber um Taufe, Konversion und Wiederaufnahme in die katholische Kirche nach Dresden eingeladen. Zunächst hatten die Bewerber das Wort. So wie es am Schluss der Bischof mit Papst Benedikts Worten zusammenfasste, zeigte sich: „Es gibt so viele Wege zu Gott, wie es Menschen gibt.“
Taufbewerbertreffen in Dresden 2026
Markus Bien
Es ist 17.45 Uhr am 18. März. Im Erfurter St. Marien-Dom – wie auch in allen Kirchen des gesamten Bistums – läuten die Glocken. Vorbei am ausgelegten Kondolenzbuch mit dem Porträt des ehemaligen Oberhirten des Bistums Erfurt wird der schlichte Holzsarg mit den sterblichen Überresten von Joachim Wanke in Stille zum Hochchor gebracht und vor dem Altar aufgebahrt. Viele Menschen sind gekommen. Bei einer Totenvesper wollen sie Abschied nehmen von „ihrem“ Bischof. Ihre Erinnerungen sind vielfältig und individuell.
Erinnerungen an Erfurts Bischof Joachim Wanke
Thomas Klatt
Es gibt einen neuen Gedenktag. Der 15. März ist ab sofort der „Tag gegen Islamfeindlichkeit“. Zumindest in der deutschen Hauptstadt. Berlin ist damit das erste deutsche Bundesland, das auf diese Weise ein Zeichen setzen möchte.
„Tag gegen Islamfeindlichkeit“ in Berlin