Julia Reinard
Westeregeln kennen vermutlich nicht so viele Menschen. Der Ort im Westen des Salzlandkreises hat knapp 1600 Einwohner. 73 davon sind katholisch. In ihrer Kirche St. Mechthild findet alle zwei Wochen im Wechsel eine Sonntagsmesse und eine Wort-Gottes-Feier statt. Äußere Umstände, die anderswo genauso sind. Und doch ist diese Gemeinde besonders, denn ihr gelingt ein lebendiges Gemeindeleben.
Katholisches Gemeindeleben in Westeregeln
Juliane Bittner
„Das ist eine sehr katholische Einrichtung“, sagt Jörg Busenbender, und lacht. Als er vor anderthalb Jahren als Seelsorger im Caritas-Zentrum Kardinal Bengsch in Berlin-Charlottenburg begann, wurde er oft gefragt, ob er denn auch katholisch sei. Das Zentrum galt als „kleiner Vatikan“, viele Priester lebten in der Vergangenheit hier und waren zugleich als Seelsorger tätig.
Caritas-Zentrum Kardinal Bengsch in Berlin
Im Jahr 1498 ist in Grimmenthal bei Obermaßfeld/Werra durch die Initiative von Laien ein bedeutender Marienwallfahrtsort entstanden, zu dem bis zu 44 000 Wallfahrer jährlich gepilgert sind. 1545 wurde die Wallfahrt geschlossen. Über Jahrhunderte hinweg geriet der Wallfahrtsort Grimmenthal immer mehr in Vergessenheit und mutierte zu einem kleinen unbedeutendem Ortsteil von Obermaßfeld.
Beitrag zum TAG DES HERRN-Wettbewerb zum Jubiläum
Als sein Vater erkrankt und plötzlich nicht mehr eigenständig mobil sein kann, erlebt Joshua, was dieser Einschnitt im Alltag bedeutet. Er studiert in Erfurt, wohnt nicht mehr zu Hause und fühlt sich manchmal hilflos, weil er in der Ferne nicht viel ausrichten, nicht unterstützen kann. Statt mit dem Schicksal seiner Familie zu hadern, überlegt Joshua, wie er anderen Menschen in seiner Nähe etwas Gutes tun kann.
Beitrag zum TAG DES HERRN-Wettbewerb zum Jubiläum
Anfang der 2000er musste in unserer Pfarrgemeinde, die zum Bistum Görlitz gehört, eine Alternative zur Caritas-Straßensammlung gefunden werden. Es fanden sich einfach keine Sammler mehr. Im Ergebnis unserer Überlegungen wurde der „Spremberger Familiennachmittag“ gegründet und fand erstmalig im Jahr 2002 statt.
Beitrag zum TAG DES HERRN-Wettbewerb zum Jubiläum
Michael Burkner
Ästhetik ist ein wichtiges Thema beim Jubiläum des Neokatechumenalen Wegs in Chemnitz. Um die Ästhetik des Gottesdienstraums geht es, in dem alles durchdacht ist. Das Blau des Bodens steht für Wasser, das Tod, aber auch Taufe bedeuten kann. Die Ikonen, an die Wand geschrieben oder als Stoff über den Ambo gelegt, erinnern an orthodoxe Kirchen und haben doch einen ganz eigenen Stil.
Der Neokatechumenale Weg
Ich möchte, im Namen der Mitstreiter und Mitstreiterinnen, ein Projekt vorstellen, dass sich vor fast zwei Jahren entwickelte. Einige Personen schilderten mir, dass es wenig Angebote für Alleinlebende/Singles gibt. So entstand dann vor einem Jahr die Gruppe „Solo glücklich“. Sie richtet sich unter dem Motto: „Für alle gibt es Gruppen, jetzt auch für uns – als Single Neues erleben und kennenlernen“ an alle Alleinlebenden, Alleinerziehenden, alle Menschen über Bistums-, Konfessions- und Altersgrenzen hinweg.
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Michael Burkner
„Viele gehen aus dem Bauch heraus an Religion heran. Ich habe analytisch und logisch gedacht und Dinge theoretisch wie ein Gleichungssystem gesehen“, erzählt Lena, die eigentlich anders heißt.„Aber so funktioniert der christliche Glaube nicht.
Kirche und Autismus
Unser katholischer Friedhof von Wittichenau besteht seit 1871 mit 9800 Quadratmetern. Hier werden alle Verstorbenen von Wittichenau und den neun umliegenden Dörfern Hoske, Rachlau, Kotten, Saalau, Sollschwitz, Dörgenhausen, Brischko, Keula und Dubring beigesetzt. Der alte Friedhof ist mit einer teils zwei Meter hohen Klinkerwand eingefriedet.
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