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Tag des Herrn

Vinzent Antal Irgendetwas ist anders – beim Blick in den Altarraum von St. Gabriel in Leipzig-Wiederitzsch fällt auf, dass der Altar verändert aussieht. Die Kerzen stehen an anderen Stellen, ungewohnte Altartafeln, auf denen liturgische Gebete und Texte stehen, sind zu sehen. Im Kirchenschiff tragen einige Frauen Gebetsschleier. Als die heilige Messe beginnt, ist endgültig klar, dass es kein üblicher Sonntagsgottesdienst ist. Die tridentinische Liturgie in der katholischen Kirche
Julia Reinard „Letztes Mal“, das stand im Juli oft auf Bildern, die Lukas Hennecke gepostet – also in den sozialen Medien veröffentlicht – hat. Da war er noch Jugendkaplan in Leinefelde und wurde mit vielen Abschiedsfesten und -gesten verabschiedet. Das letzte Mal im Kreis der Ministranten – seinen „Minis“, das letzte Treffen der Oberminis, die letzte Prozession, der letzte Gottesdienst. Denn seit dem 1. Lukas Hennecke ist der jüngste Pfarrer im Bistum Erfurt
Julia Reinard Das hat es im Erfurter Dom noch nicht gegeben: 27 Chöre mit 470 Sängern aus dem gesamten Bistum sangen am 23. August gemeinsam eine Messe des britischen Komponisten Christopher Tambling. Das hatten sie zwei Stunden zuvor zum ersten Mal getan. „Da war es vielleicht noch nicht ganz so gut“, sagt Thomas Dette vom Kirchenchor Cäcilia aus Birkungen rückblickend, „aber in der Messe passte es“. 27 Chöre aus dem Bistum Erfurt singen gemeinsam im Dom
Lissy Eichert Anstoß 19/2026
Ruth Weinhold-Heße „Ob für mich ein guter Tag ist? Ja, ich bin zufrieden. In Frieden“, sagte Heinrich Timmerevers am 2. September in der kurzfristig anberaumten Pressekonferenz. Er wirkte durchaus gelöst. Nur drei Stunden zuvor – um 12 Uhr – hatte das Bistum seinen Rücktritt bekanntgegeben: mit sofortiger Wirkung. Durch die Annahme des Amtsverzichts des 74-Jährigen durch Papst Leo XIV. ist der Dresdner Bischofsstuhl nun unbesetzt. Rüchtritt von Bischof Heinrich Timmerevers
Michael Burkner Ein Beitrag auf dem Social-Media-Profil der katholischen Jugend Leipzig hat besonders viele Kommentare: „Häresie“ – also „Irrlehre“ – schreiben manche. Einer fragt „Was soll das?“. Manche bezeichnen das Gesehene als „traurig“, „schrecklich“ und „ekelhaft“, andere schreiben „sehr schön!“, bedanken sich und sprechen von einem „wunderbaren Zeichen für die von Gott geschaffene Vielfalt“.
Ruth Weinhold-Heße Herr Bischof Timmerevers, Sie wurden 1952 in Niedersachsen geboren. Was waren Ihre prägenden religiösen Erfahrungen in der Kindheit? Bischofsjubiläum von Heinrich Timmerevers
Michael Burkner „Man muss kein Bauexperte sein, um zu sehen, dass das heute kein richtiges Richtfest ist“, sagt Pater Kilian Müller, Subprior im Kloster Neuzelle, als er seine Gäste vor dem Bernhardshof im Ortsteil Treppeln begrüßt. Denn noch haben die Zisterzienser von Neuzelle hier ein bisschen was vor sich, bis sie den Rohbau abschließen können. „In vier Wochen ist es so weit“, hofft Pater Kilian.
Man kann es sich heute nur schwer vorstellen, dass die Zahl der katholischen Christen im Rudolstädter Ortsteil Schwarza einst stetig anstieg. Flüchtlinge aus Ostpreußen, Schlesien und dem Sudetenland fanden hier ein neues Zuhause, gleichzeitig entstand Wohnraum für die Beschäftigten des Chemiefaserwerks. So wuchs der Wunsch nach einem eigenen Gottesdienstraum. Kirche St. Josef der Arbeiter in Schwarza
Marko Dutzschke Anstoß 18/2026

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